Dorffest Open-Air Event

Wer steckt dahinter?
Als Veranstalter des Dorffestes agiert die Burschenschaft Landsberied e.V. Rund 50 Personen sind im Einsatz, wenn es auf dem Dorffest gilt, den Gästen einen schönen und lustigen Abend zu bereiten.

Entstehung des Dorffestes Landsberied
Ein Sommernachtsfest für die Landsberieder Bürger sollte entstehen. Die Burschenschaft entschließt sich im Frühjahr 1984 erstmals, ein Dorffest auf die Beine zustellen. Aber wie ?
Im Oberdorf sollte es statt finden, als Attraktion sollte der Weiher miteinbezogen werden. Da sich ein Gönner bereiterklärte, für die erste Bar Sekt zu spendieren, beschloss man, mit den alten Gerüstleitern und den alten Balken von Hämmerle’s abgerissenem Haus eine Weiherbar zu bauen. Die erste Bar hatte eine Grundfläche von 2,5 x 3 Meter. Der Termin für das erste und die darauffolgenden Dorffeste wurde jeweils auf den ersten Freitag im August gelegt. Für das erste Dorffest musste man überall improvisieren. Die Grills und die Bargläser wurden von daheim mitgebracht, die Kartoffeln schälte man noch selbst. Da unerwartet 299 Gäste kamen und der beauftragte Bäcker keine Brezen gemacht hatte, schwärmte man am Abend aus, um Brot einzukaufen. Letztendlich war die Feuertaufe bestanden und es war in jeder Beziehung ein gelungenes Fest. Hiermit begann die Ära Dorffest.

B

eim zweiten Dorffest wollte man vorbereitet sein und beauftragte Richard Hollinger, einen größeren Grill anzufertigen. Man stellte sich zwar auf mehr Besucher ein, wurde aber von einer weitaus größer als erwarteten Menschenmenge überrollt. Bei 549 hörte man auf zu zählen und auch zu kassieren, da keine Sitzplätze mehr vorhanden waren. In den kommenden Jahren nahm das Dorffest an Besucherzahlen rapide zu. Man musste reagieren. Da die Weiherbar immer überfüllt war, erweiterte man sie mit neuen Balken. 1988 entlastete man die Weiherbar und baute zusätzlich eine zweite „Tankstelle“. Trotz kühlen Wetters kamen erstmals über 1000 Gäste nach Landsberied. Im darauffolgenden Jahr mussten sich die Burschen wieder der Herausforderung stellen und meisterten die Aufgabe hervorragend.

Von 1990-1993 etablierte sich unser Dorffest zu einer der größten Sommernachtsfeste im Landkreis. Anstelle der erwarteten 1300 Besucher fanden sich in den drei Jahren bis zu 2000 Partygäste in Landsberied ein. 1994 zauberten die Burschen eine weitere Bar, die im Almhütten-Design vorgestellt wurde. Sie wurde über die Jahre zu der angesagtesten Bar. Von dort aus wird unser Nationalgetränk, die „Schneemaß“ ausgeschenkt. Seit diesem Zeitpunkt ist die Schneemaß aus Landsberied nicht mehr wegzudenken. Nach einem Traumwetter 1995, musste man ein Jahr später den Ausweichtermin am darauffolgenden Freitag bei freiem Eintritt ansetzen, da es am ersten Termin bei gutem Beginn einen Wetterumschwung gab. Ein erfreuliches Jahr war 1998, da galt es 2200 hungrige & durstige Gäste zu versorgen. Ein Jahr später wurden einige Neuerungen eingeführt, z. B. vergab man die Küche an die Firma Hahn im Korb, es öffnete ein Pilswagen seine Schotten und nicht zu vergessen stand einmalig eine riesen Erdbeere auf dem Dorffest, aus der Limes ausgeschenkt wurde. Unsere Gäste reisten sogar mit Bussen auf die Partymeile nach L.A., dass sogar unser Parkplatzeinweiser staunte: „Was nun ?? Ich hab doch nur für PKWs ausgesteckt.“Da es der Wettergott im Millennium-Jahr nicht gut mit uns meinte, musste man auf den Ausweichtermin eine Woche später zurückgreifen und konnte mit 2300 zahlenden Besuchern ein feuchtfröhliches Fest erleben. Aber auch im darauffolgendem Jahr fing es am späten Nachmittag an zu Regnen. Da die Aufbauarbeiten schon im vollen Gange waren, setzte man das Dorffest fort, der Ausweichtermin wurde nicht genutzt. Erstmals übernahm die Metzgerei Schlittenlechner den Küchenbereich. 2002 verlief das Fest so wie es sein sollte, bei warmen Temperaturen feierte man bis in den frühen Morgen. Im Jahr des 20-igsten Dorffestes 2003 überschritten wir die Rekordmarke von 2500 Besuchern. Unsere Gäste reisten sogar mit Bussen auf die Partymeile nach „L.A.“, dass sogar unser Parkplatzeinweiser staunte: „Was nun ?? Ich hab doch nur für PKW’s ausgesteckt“. 2004 richteten 2100 Partygäste bei sommerlichen Temperaturen ihre Augen auf die Schneebar. Diese war nämlich komplett neu, bezauberte aber nach wie vor mit dem gewohnten „Alpen-Flair“. Im Jahre 2005 durften wir 2000 Besucher begrüßen, doch leider fing es zur späten Stunde an zu regnen.

Die Burschenschaft möchte sich an dieser Stelle bedanken, in erster Linie geht ein großes „Vergelt’s Gott“ an die Anlieger, denn ohne deren Unterstützung könnte so ein Fest nicht in die Tat umgesetzt werden. Natürlich bedankt sich die Burschenschaft auch bei allen Besuchern, die uns über die Jahre die Treue gehalten haben. In diesem Sinne würden wir uns freuen, Euch in den kommenden Jahren wieder bei unserem legendären Dorffest in Landsberied begrüßen zu dürfen.